Ein Start beim Sportschecklauf in Hannover ist so viel mehr als „nur“ laufen. Das obligatorische Sportscheck T-shirt (wieder mal etwas zu groß für die Knirpse), die gemeinsame Autofahrt zum Zug nach Emmerthal (vielen Dank dafür an Frau Esau und Frau Pala), spontanes Treffen einer Lehrkraft aus der GS Bodenwerder auf dem Bahnhof in Emmerthal, im Doppelstockzug (wir saßen natürlich oben) mitfahren, Spiele spielen im Zug (Frau Unverzagt gewann beim Stadt-Land-Fluss), ausgiebig Rolltreppe fahren (leider hatten einige Passanten dafür wenig Verständnis), als „Schlange“ vom Bahnhof zum Opernplatz wandern (damit Niemand abhanden kommt), diverse Mitmachstände aufsuchen (Schminken, Plakate malen, Armkraftübungen, schätzen wann 10 Sekunden vorbei sind), Mobile Toiletten besuchen (wir haben das Wasser zum Händewaschen gefunden), Philipp und Marlene begrüßen (ein Gemeinschaftsfoto machen), Laufstrecke im Zielbereich erkunden und dann endlich um 19.30 Uhr mit über 500 anderen Kindern (Altersbeschränkung: bis 12 Jahren) gemeinsam ab 10 rückwärtszählen und dann eine Runde (es wurde bereits langsam dunkel) um die Wette rennen.
Alle sechs Kinder fanden danach glücklich (mit einer Medaille um den Hals) den Weg zurück zum Treffpunkt (links hinter den Säulen an der Oper). Um 20 Uhr (nun war es schon richtig dunkel) war dann der Start für Philipp, Tanja und Marlene. Mit den selbstgemalten Plakaten feuerten die „Kleinen“ die Läuferschar laut an und wanderten parallel zu den Teilnehmern des 5 km Run einige Streckenabschnitte ab. Als sie an einer asiatischen Gaststätte vorbeiliefen schenkte der Kellern den Kindern spontan Glückskekse. An diesem Abend rannten 2993 Sportlern den 5 km RUN. Die 19-jährige Tanja lief als 2. Frau/15. Gesamtklassement nach 18:44 min ein (in der Nettowertung hieß das später: Platz 3), Marlene kam auf dem 472. Platz nach 25:14 min und Philipp auf dem 478. Platz in 25:16 min.
Kurze Zeit später ging es für Ella, Elisa, Hanna, Murat, Til, Theo, Tanja und Frau Unverzagt zurück zum Hauptbahnhof, vorbei an den Läufern, die sich noch auf der Strecke befanden. Angekommen auf dem Bahnsteig eins suchten wir den Abschnitt A, damit wir auch ja bis nach Emmerthal weiterfahren konnten ohne in Hameln auf dem Abstellgleis zu landen. Im Zug freuten wir uns wieder über gemeinsame Plätze, die Brotdosen wurden geleert und später Rechenschlange gespielt.





Fotos und Bericht: Katrin Unverzagt